Partnerauswahl mittels der Astrologie

Partnerauswahl mittels Astrologie

Ist die Partnerauswahl mittels Astrologie erfolgversprechend oder doch eher Hokuspokus?

Sie kennen alle Astrologiebücher oder Zeitschriften die Empfehlungen abgeben, welche Sternzeichen zueinander passen und welche nicht.

Sicher haben Sie schon festgestellt, dass in dem einen oder anderen Fall an den Aussagen darüber, ob die Sternzeichen zueinander passen etwas dran ist.

Sie haben sich aber bestimmt auch schon gewundert, warum diese Empfehlungen für Paare manchmal überhaupt nicht zutreffen.

Woran liegt es nun, dass die Aussagen der Astrologie zu passenden Sternzeichen manchmal stimmen und manchmal überhaupt nicht zutreffen.

Wir möchten Ihnen anhand einiger Beispiele die Unzulänglichkeiten der Astrologie zu Aussagen über passende Partnerschaften erläutern.

Partneranalyse Stier und Jungfrau

Die Astrologie sagt, dass Jungfrauen und Stiere gut zueinander passen sollen.

Wenn ein Partner am 5 Mai 1968 und der andere Partner am 24 August 1975 geboren wurde, passen sie nach unserer Methode ganz passabel zusammen.

Das heißt, wir könnten der Astrologie in diesem Fall nicht widersprechen.

Alle Astrologiegläubigen sollten sich jetzt jedoch nicht zu früh freuen, sondern auch die nächsten Beispiele ansehen.

Partneranalyse Stier und Löwe

Diesmal ist ein Partner wieder am 5. Mai 1968 der zweite Partner aber einen Tag früher als im Beispiel eins, am 23. August 1975 geboren.

Jetzt haben wir eine Konstellation Stier-Löwe. Nach unseren Berechnungen passen die Paare fast genauso gut zusammen wie im Beispiel eins.

Die Übereinstimmung ist zwar von 69 % auf 67 % gefallen, aber immer noch eine sehr gute Voraussetzung für eine Partnerschaft.

Die Astrologie sagt da etwas anderes. Obwohl sowohl Stiere als auch Löwen Genussmenschen sind, treibt der verschwenderische Löwe den sparsamen Stier schnell auf die Palme und beide finden nur schwer zueinander.

Wenn Sie ein Paar kennen, das nach den Sternzeichen zusammenpassen müsste, aber im realen Leben keine gute Partnerschaft zu erkennen ist, oder das Paar sich nach relativ kurzer oder auch längerer Zeit wieder getrennt hat, handelt es sich wahrscheinlich um eine Konstellation wie in unserem Beispiel drei.

Hier haben wir wieder die Geburtstage wie im Beispiel eins. Partner eins ist Stier und am 5. Mai geboren, Partner zwei ist Jungfrau und am 24. August geboren, allerdings ist Partner zwei fünf Jahre Jünger als in Beispiel eins.

Die Astrologie macht hier keinen Unterschied. Stier und Jungfrau passen super zueinander.

Die Biorhythmuslehre macht hier allerdings schon einen Unterschied, da sich die Körperrhythmen zueinander anders verhalten wenn der Partner zwei statt sieben Jahre jünger ist.

Wir prophezeiten dem Paar eine schwierige Zeit und wissen, dass sich dieses Paar inzwischen wieder getrennt hat

Ist also die Partnerauswahl mittels Astrologie erfolgversprechend? Wir behaupten nein.

Woher kommen die unterschiedlichen Ergebnisse bei einer Partneranalyse zwischen der Astrologie und der Biorhythmuslehre und warum ist die Partnerauswahl über Sternzeichen und Astrologie viel ungenauer als über die Biorhythmuslehre?

Unterhalten Sie sich mit Astrologen werden sie Ihnen eine einfache Erklärung für die ungenauen Vorhersagen abgeben. Das liegt natürlich an den Aszendenten und an den Häusern, die neben dem Sternzeichen auch eine wichtige Rolle in der Astrologie spielen.

Die hierfür notwendigen Berechnungen sind äußerst schwierig und kostspielig, schwanken auch von Astrologe zu Astrologe.

Aber liegt es wirklich daran, dass der Laie diese komplizierten Berechnungen nicht anstellen kann?

Nein, wir haben verschiedenen Astrologen die gleichen Daten zur Berechnung von Paaren vorgelegt und unterschiedliche Aussagen zu den Paaren erhalten.

Es liegt offensichtlich an der Ungenauigkeit der Methode.

Dafür gibt es hauptsächlich zwei Gründe.

Es gibt nur zwölf Sternzeichen. Menschen werden aber an 365 Tagen geboren.

Die Sternzeichen berücksichtigen nicht den Altersunterschied zwischen den Paaren. Über die Aszendenten und die Häuser versucht man den Mangel zu beheben. Nach unserer Meinung leider nicht besonders erfolgreich, wie unterschiedliche Ergebnisse von Berechnungen gezeigt haben.

Die Astrologie versucht zwar ebenfalls wie die Biorhythmuslehre über unterschiedliche Geburtstage eine Korrelation zwischen den Menschen herzustellen.

Mit nur 12 Sternzeichen und unter Vernachlässigung des Altersunterschieds ist die Methode viel ungenauer als die Methode über den Biorhythmus.

Die Biorhythmuslehre beachtet den Altersunterschied peinlich genau. Sie geht vom Geburtstag der Menschen aus und berechnet den Abstand der Schwingungen der drei Biokurven. Passen die Schwingungen der Partner zueinander, passen auch die Menschen zueinander, auch wenn ein Sternzeichen gerade mal wegen eines Tages gewechselt hat.

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